Haus & Grund Schleswig-Holstein

Stresemannplatz 4
24103 Kiel

T 0431 6636-110

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Aus der Sprechstunde:Vermietung mit Gerätschaften

Sie vermieten Ihre Immobilie mitsamt der hochwertigen Ausstattung: Geschirrspüler, Kühlschrank, Waschmaschine, elektrische Rollläden, Klimaanlage, Belüftungsanlagen und vieles mehr, mit dem Sie Ihre Immobilie ausgestattet haben können. Aber auch Plissees, Markisen und andere Annehmlichkeiten können während der Vermietung Probleme bereiten.
Zwar ist es für die Vermietung sehr förderlich ein so gut ausgestattetes Angebot machen zu können, aber Sie müssen vorsichtig sein: Mitvermietete Anlagen sind weiterhin durch Sie instand zu setzen und in betriebsbereitem Zustand zu erhalten. Um dies auszuschließen und Ihnen alle Freiheiten der Instandsetzung zu gewähren ist eine gesonderte Lösung erforderlich.
Sie können in einigen Fällen auch eine gesonderte Vermietung vereinbaren, dann müssen Sie die Anlage zwar in Schuss halten – Sie haben sie ja vermietet – Sie bekommen aber auch die Mieteinnahme dafür. Dies ist jedoch nicht bei allen Anlagen zulässig und es kann dann durchaus sein, dass die Regelung den mietvertraglich zulässigen Regelungen widerspricht.
Es ist z.B. möglich die Anlagen nur zur kostenfreien Nutzung zu überlassen – Sie gehören dann nicht zum Mietgegenstand und die Instandsetzung unterliegt nicht den Mietvertraglichen Pflichten. Einen Vorschlag zur Formulierung erhalten sie in der Rechtsberatung in Ihrem Ortsverein.
Ansonsten ist darüber nachzudenken Anlagen stillzulegen und den Mieter von der Nutzung auszuschließen.
Je nach Anlage und der geplanten Dauer der Vermietung muss hier eine individuelle Lösung erarbeitet werden.

Rechtsanwalt Martin Rathsack
12.092017
Magazin Grün in der Stadt

"Mein Haus & Grund - Grün in der Stadt"


Unter dem Thema „Grün in der Stadt“ finden Sie im neuen Magazin von Haus & Grund tolle Reportagen, wunderschöne Bilder und hilfreiche Tipps rund um die Immobilie und vieles mehr!

Editorial:

Städte sind sexy, aber ein wenig Grün wäre natürlich – im wahrsten Sinne des Wortes – auch ganz schön. Darum spiegeln „Urban Gardening“ beziehungsweise „Grün in der Stadt“ den aktuellen Trend wider, die Vorzüge der Stadt mit einer individuellen grünen Oase zu kombinieren. Begleiten Sie uns auf einem Streifzug durch schmucke Hinterhöfe, wo sich die Eigentümer ein individuelles Kleinod geschaffen haben. Wir zeigen Ihnen ökologische Projekte für die Bewohner eines Quartiers, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Highlight ist sicherlich unser Ausflug nach Aarhus, nicht nur die Kulturhauptstadt Europas in diesem Jahr, sondern auch Vorreiter beim „Urban Gardening“. Wir hoffen, Sie mit unserem neuen Magazin zu inspirieren, sei es, im eigenen Hinterhof oder auf dem Dach aktiv zu werden oder zu einem Trip, um unsere nördlichen Nachbarn zu besuchen und die „hyggeligen“ Plätzchen in Dänemark zu besichtigen. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß bei der Lektüre.
11.09.2017

Haus & Grund beim Kiellauf am Start:


Wir können nicht nur Rechtsberatung und Interessenvertretung für das private Grundeigentum. Haus & Grund geht alljährlich mit einem Team beim Kiellauf an den Start. 5,3 km, 10,5 km und Halbmarathon sind die Distanzen, bei denen wir vertreten waren. Alle Läufer haben „gefinished“ und mit dem Haus & Grund Laufshirt laufend Werbung für unsere Marke gemacht! Wer nächstes Jahr beim Haus & Grund Team mitmachen möchte, kann sich jetzt schon anmelden (info@haus-und-grund-sh.de).
Kiellauf 2017 1

Kiellauf 2017 2
04.09.2017

Ein Urteil:

Wurzeln im Abwasserkanal


Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 24. August 2017 (Az. III ZR 574/16) entschieden, dass Eigentümer von Grundstücken mit Baumbestand nur unter besonderen Umständen für Schäden haften, die durch Wurzeleinwuchs in Abwasserkanäle entstehen. Durch dieses Urteil hat der BGH das vorinstanzliche Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig aufgehoben und die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

In dem zur Entscheidung vorgelegten Fall, ist die Klägerin Eigentümerin eines Hausgrundstücks, das an die städtische Schmutz- und Regenwasserkanalisation angeschlossen ist. Das Grundstück grenzt an ein Grundstück an, das der beklagten Gemeinde gehört. Auf dem Grundstück befindet sich ein Kastanienbaum. In die Regenwasserkanalisation waren Wurzeln der Kastanie eingewachsen. Die beklagte Gemeinde hatte zuvor eine Satzung erlassen, nach der sich jeder Anschlussnehmer gegen Rückstau des Abwassers aus den öffentlichen Abwasseranlagen bis zur Rückstauebene selbst schützen muss. Dem war die Klägerin nicht nachgekommen. Das Anwesen der Klägerin verfügt nicht über eine solche Rückstausicherung. In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli 2012 fiel starker Regen. Aufgrund der eingewachsenen Wurzeln konnte das anfallende Niederschlagswasser nicht durch die Kanalisation abgeleitet werden. Es kam zu einem Rückstau des Regenwassers im öffentlichen Kanalsystem und auf dem Grundstück der Klägerin kam es zum Austritt von Wasser in einen Bodenlauf in den Keller. Die Klägerin machte Schadensersatz der Beklagten gegenüber geltend.

Der BGH hat entschieden, dass Verkehrssicherungspflichten der beklagten Gemeinde wegen der Verwurzelung eines Abwassersystems zwar nicht von vornherein ausgeschlossen sind, jedoch nur unter besonderen Umständen in Betracht kommen. Die Kontrolldichte des Baumeigentümers hängt von den konkreten Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab. Dabei sind zunächst die räumliche Nähe des Baums und seiner Wurzeln zu dem Abwassersystem sowie Art bzw. Gattung, Alter und Wurzelsystem (Flachwurzler, Herzwurzler, Tiefwurzler) des Baums zu berücksichtigen. Welcher Art die Kontrollpflichten sind, hängt von der Zumutbarkeit für den Grundstückseigentümer im Einzelfall ab. Dabei muss er regelmäßig nicht den Kanal selbst überprüfen, zu dem er zumeist keinen Zugang hat. Da die Gemeinde das öffentliche Abwassersystem aber ohnehin regelmäßig kontrollieren muss, hätte eine Einwurzelung erkennbar gewesen sein können. Sofern dies der Fall war, hätte die beklagte Gemeinde die Einwurzelung entfernen müssen. Das Berufungsgericht muss nun feststellen, ob die Einwurzelung für die Beklagte erkennbar gewesen ist. Die Satzung, nach der sich jeder Anschlussnehmer gegen Rückstau des Abwassers aus den öffentlichen Abwasseranlagen bis zur Rückstauebene selbst schützen muss, führt nicht dazu, dass die Beklagte von ihrer Haftung frei wird. Die Klägerin muss sich aber ein Mitverschulden anrechnen lassen.

Abwasserdichtheitsprüfung
28.08.2017

Kurs ist gesteckt; Segel sind gesetzt, los geht´s!


Ein großes Modell-Segelboot fällt dem Besucher des Büros des neuen Innenministers Hans-Joachim Grote sofort ins Auge. Das passt zum Ausblick auf die Kieler Förde, die man aus dem Dienstgebäude hat.

Haus & Grund traf sich bereits wenige Wochen nach dem Start der Jamaika-Koalition mit dem für die Wohnungswirtschaft zuständigen Innenmininster Grote und der neuen Staatssekretärin Kristina Herbst.

Grote und Haus & Grund haben viele gemeinsame Ziele: Die Mietpreisbremse hat sich nicht bewährt, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und soll unverzüglich abgeschafft werden. Beim Neubau setzen das Ministerium und der Verband nicht schlicht auf die Ausweisung von Baugebieten auf der grünen Wiese – gleich, ob für sozialen Wohnungsbau oder für Ein- und Zweifamilienhäuser. Vielmehr sollen der ländliche Raum und die dortigen Ortszentren so attraktiv bleiben oder werden, damit die Bevölkerung nicht nur Richtung Ballungszentren strebt. Hier bleibt Wohnraum aufgrund des knappen Baulands knapp und aufwendiger als in der Fläche. Wichtig für die privaten Grundeigentümer ist die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Kommunen, die diesen wichtigen Schritt zur Entlastung der Anliegen gehen, sollen nicht über den Finanzausgleich schlechter gestellt werden.

Aufbruchstimmung kennzeichnete das Kennenlern-Gespräch. Jetzt können das Innenministerium und Haus & Grund gemeinsam in See stechen, um im Bild zu bleiben. Die Anker sind gelichtet.
Grote
23.08.2017

Treffen der jährlichen Facharbeitsgruppe Mietvertrag


Zum gemeinsamen Austausch haben sich am 29. Juni 2017 die Vertreter der Landesverbände beim Zentralverband Haus & Grund Deutschland in Berlin getroffen. Das Treffen diente dem Austausch zu allen aktuellen Rechtsfragen rund um die Mietverträge. Zentrale Themen des diesjährigen Treffens waren Fälligkeitsklauseln, Formvorschriften in Verträgen mit Verbrauchern und Unternehmerpflichten aus dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz.

Die kontroversen Diskussionen der Teilnehmer zeigten einmal mehr, wie unzureichend die Vermieterinteressen in der aktuellen Gesetzgebung und Rechtsprechung berücksichtig werden, berichtet Frau Rechtsanwältin Nora Höcke. Als Beispiel sei hier nur die aktuelle Rechtsprechung zu den Schönheitsreparaturen aufgezeigt.

Die Einbindung der aktuellen Rechtsprechung und der neuen Gesetze zum Beispiel zum Verbraucherstreitbeilegungsgesetz stellen alle Herausgeber von Mietverträgen vor eine große Herausforderung. Es ist nicht mehr möglich einen Mietvertrag auf zwei Seiten abzufassen und das ist sehr Schade, merkt Frau Rechtsanwältin Nora Höcke an. Vermieter und Mieter müssen sich bei jedem Abschluss eines Mietvertrages durch ein mehrere seitenlanges Vertragswerk arbeiten. Die Teilnehmer sind sich dieser Herausforderung bewusst und werden auch weiterhin bestrebt sein, die Mietverträge verständlich und kurz zu halten, berichtet Frau Rechtsanwältin Nora Höcke abschließend.

Haus & Grund bietet eigene Mietverträge im Online-Shop an.

Verbandssprechstunden NL-Vs
16.08.2017

Nachbarschaftsstreit und dann…?


Sommerzeit ist Urlaubszeit! Dann haben viele von unsern Mitgliedern Zeit und Gelegenheit sich zu Haus in ihren Gärten auf zu halten. Man sitzt im Garten, es wird gegrillt oder auch schon länger geplante Arbeiten und Projekte in Angriff genommen. Häufig kommt es dabei zu immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn. Dabei sind es oft sich langsam steigernde Sachverhalte und irgendwann wissen sich die Eigentümer keinen Rat mehr: das Maß ist voll und es soll jetzt schnell etwas passieren!

Zum Glück gibt es die örtlichen Sprechstunden, in denen Rat eingeholt werden kann. Die Mitglieder fragen häufig nicht nur nach juristischen Möglichkeiten – Wie weit darf der Baum oder die Hecke von der Grenze entfernt stehen? Wie hoch dürfen die Pflanzen sein? – es wir auch danach gefragt, wie es dann weitergeht.

Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten ist in Schleswig-Holstein die Durchführung eines Schiedsverfahrens nach dem Landesschlichtungsgesetz vorgeschrieben. Dazu werden die örtlichen Schiedsämter befragt, die bei den Städten und Gemeinden in der Regel im Rathaus bzw. in den Verwaltungen angesiedelt sind. Der erste Kontakt ist gemacht. Es wird ein Antrag aufgenommen, der Antragsteller hat einen Kostenvorschuss zu entrichten und dann geht es schon los!

Hilfreich ist es, wenn die Schiedsleute sich die Situation vor Ort ansehen. Sei es die Grenzbepflanzung, mögliche Schuppen, Zäune oder auch Tiere, die zu einer nicht unerheblichen Geräusch- oder Geruchsentwicklung und damit zu Störungen führen können.

Letztlich können auch die Schiedsleute nur die Dinge objektiv beurteilen, die sie selbst in Augenschein genommen haben. Aus diesem Grunde kann es durchaus von Bedeutung sein, die örtliche Schiedsperson einzubeziehen. Wenn dies dann geschehen ist, kommt es zeitnah zu einem Schiedstermin auf „neutralem“ Boden, nämlich in der Regel in einem Amtsraum. Hinter geschlossenen Türen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird die Angelegenheit erörtert und je nachdem, wie bereit die Beteiligten sind sich gütlich zu einigen, wird in dem Protokoll dann ein Vergleich getroffen und formuliert.

Wichtig ist, die Schiedsmänner und -frauen können keine Entscheidungen aufzwingen. Wenn sich eine Partei nicht mit dem Vorschlag arrangieren kann, kommt kein Vergleich zustande. Allerdings muss dann damit gerechnet werden, dass eine weitergehende gerichtliche Auseinandersetzung angestrebt werden kann.

Wichtig ist: versuchen Sie als betroffene Mitglieder immer mehrfach mit dem Nachbarn ein Gespräch zu führen und so eine gütliche Lösung zu erzielen. Wenn Reden nichts hilft, dokumentieren Sie Geräuschbelästigungen durch sogenannte Lärmprotokolle über einen längeren Zeitraum. Machen Sie dann die Nachbarn auch schriftlich darauf aufmerksam, was sie stört. Dann haben sie mögliche Dokumentationen, um die Sache weiter voran zu bringen.

Sollten weiter Fragen auftauchen, stehen wir unseren Mitgliederm in den Sprechstunden bei den Ortsvereinen gern zur Verfügung.
10.08.2017

Haus & Grund Tipp:

Jetzt Holznachschub für den Kamin besorgen


In den letzten Wochen des Sommers ist genau der richtige Zeitpunkt, die Brennholzvorräte für den Kamin aufzustocken. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Sobald die Temperaturen sinken, ziehen traditionell auch die Preise an. Außerdem haben die Scheite jetzt noch ein paar Wochen länger Zeit, um in der sommerlichen Wärme weiter zu trocknen. Und die Vorräte sind garantiert einsatzbereit, wenn die Kaminsaison eröffnet wird.

Fertig zugeschnittene und getrocknete Scheite gibt es im Baumarkt und beim Brennholzhändler. Die preisgünstigere, aber auch zeitaufwändigere Alternative ist, beim örtlichen Forstamt oder privaten Waldbesitzer einen Sammelschein für den Wald zu erwerben oder gar einen Motorsägen-Führerschein zu machen und in dafür freigegebenen Bereichen des Forstes sein eigenes Holz zu sägen. Diese Variante ist allerdings nur dann interessant, wenn eine ausreichend große luftige, regengeschützte Lagerfläche zur Verfügung steht, um das frische Holz zu trocknen, so die Empfehlung des Eigentümerverbandes.

Wenn die Scheite in den Ofen kommen, darf ihr Feuchtegehalt nicht mehr als 22 Prozent betragen, sonst entsteht übermäßig viel Qualm. Hilfreich ist deshalb vor dem Verbrennen eine Nagelprobe in der Stirnseite des Holzes: Wenn sich der Nagel leicht eindrücken lässt, ist das Holz noch zu feucht.

Mitglied werden online
07.08.2017

Aus den Ortsvereinen:

Baubegleitung mit Qualitätskontrolle und

Bauüberwachung


Warum ist eine Baubegleitung durch Fachleute sinnvoll?


Schon bei kleineren Bauvorhaben besteht die Gefahr von Mängeln, die sich im Nachgang häufig nur schwer und kostenintensiv beheben lassen. Je größer das Bauprojekt ist, desto größer ist auch diese Gefahr. Um diesen Kosten vorzubeugen, ist es sinnvoll, das Bauprojekt durch Fachleute begleiten zu lassen.

Die Qualitätsüberwachung sichert, dass die Baubeschreibung, die Bauplanung und auch die Bauausführung übereinstimmen. Als Experten kommen exemplarisch die örtlichen Bausachverständigen, die mit Haus & Grund zusammenarbeiten, sowie die Dekra oder der TÜV Süd in Betracht.Ein Teilaspekt umfasst die technische Vertragsprüfung. Bautechnische, sicherheitsrelevante und wirtschaftliche Anforderungen im Vertragswerk werden erläutert und überprüft. Danach geht es an die Planprüfung. Hierbei werden technische Aspekte wie Standsicherheit, Bauphysik, Feuchteschutz (Durchfeuchtung), Brandschutz sowie die eingesetzten Gewerke und deren jeweiliger Einsatz koordiniert. Bei der baubegleitenden Begutachtung begeht der Sachverständige regelmäßig die Baustelle und prüft, ob die Bauausführung dem vorher festgelegten Rahmen entspricht. Mängel werden frühzeitig festgestellt, dokumentiert und möglichst behoben. Hierdurch können Qualitätsprobleme zeitig erkannt und Schäden eingedämmt werden. Bei der Bauabnahme führen die Sachverständigen für den Bauherren die Abnahmebegutachtungen durch. Nur wesentliche Mängel können zur Verweigerung der Bauabnahme führen. Der Sachverständige erkennt, ob ein Mangel wesentlich ist. Sollte es zu erheblichen Problemen mit dem Bauprojekt kommen, kann der Sachverständige den Bauherren bei einer Mediation unterstützen und praxisnahe Vorschläge unterbreiten.

Aus den oben aufgezeigten Risiken, die ohne Baubegleitung und Bauüberwachung drohen, bietet Haus & Grund Elmshorn am 26. September 2017 um 18.30 Uhr in den Räumen der Sparkasse Elmshorn in der Königstr. 21 eine Informationsveranstaltung „Unabhängige Immobilienprüfung durch Sachverständige der DEKRA –Wer baut, braucht Sicherheit“ zu genau diesem Thema an.

Partner-Services Bauberatung
02.08.2017

Haus & Grund Tipp:

Energetische Modernisierung in einer WEG: Finanzierung frühzeitig klären


Wenn eine Wohnungseigentümergemeinschaft eine energetische Modernisierung durchführen will, kann die Finanzierung zum Knackpunkt werden. Bereits in der Planungsphase sollten die Details geklärt werden. Das empfiehlt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Sobald Empfehlungen des Energieberaters und der Baufachleute sowie Angebote vorliegen, müssen im Rahmen einer Eigentümerversammlung die Sanierungsmaßnahmen und deren Finanzierung im Einzelnen beschlossen werden.

Können die anfallenden Kosten allein aus der Rücklage bedient werden, kann relativ unproblematisch darauf zurückgegriffen werden. Umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen, wie etwa die Dämmung der Fassade, lassen sich jedoch meist nicht allein aus den angesparten Rücklagen begleichen. Dann muss entweder eine Sonderumlage für alle Eigentümer oder die Finanzierung über ein Darlehen in Betracht gezogen werden. Für die Fremdfinanzierung gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Einzel- oder Verbandsdarlehen. Die KfW bietet sowohl zinsgünstige Kredite als auch Zuschüsse für energetische Modernisierungen an. Bei der Darlehensaufnahme werden WEGs durch verschiedene Landesbanken unterstützt, die Wohnungseigentümergemeinschaften vereinfachte Bonitätsprüfungen zugestehen und teilweise auch auf grundpfandrechtliche Sicherungen verzichten.

Beschlüsse über die Finanzierung der Kosten der Modernisierung können, solange sie der ordnungsgemäßen Verwaltung entsprechen, mehrheitlich gefasst werden. Insbesondere sind Wohnungseigentümergemeinschaften auch befugt, eine Darlehensaufnahme zu beschließen. Erst nachdem alle Beschlüsse gefasst und bestandskräftig sind, können die Baumaßnahmen beginnen.

Förderprogramm
26.07.2017

Haus & Grund Tipp:

Der nächste Starkregen kommt bestimmt


Die heftigen Sommergewitter der vergangenen Tage haben für Hauseigentümer in vielen Regionen Deutschlands gravierende Folgen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin. Wer keine Elementarschadensversicherung abgeschlossen hat, muss für die Wiederherstellung der Nutzbarkeit und Schäden an der Gebäudesubstanz selbst aufkommen. Damit das beim nächsten Starkregen nicht wieder passiert, rät Haus & Grund Eigentümern, jetzt Schutzvorkehrungen zu treffen:

  • Rückstau-Vorrichtungen installieren und regelmäßig warten. Wenn die Kanalisation überfordert ist und das Wasser von unten durch die Abflussrohre nach oben ins Gebäude drückt, verriegeln die Klappen die Rohre
  • Eingänge, Lichtschächte und Fenster gut abdichten und auch kontrollieren, damit das Wasser nicht von der Straße eindringen kann
  • Abflüsse vor Keller- und anderen Eingängen immer freihalten
  • keine gefährlichen Stoffe oder Chemikalien im Keller lagern
  • notfalls den Heizöltank verankern oder auch beschweren
  • beim Neubau oder der Umgestaltung der Außenanlage: Einbordungen rund um die Kellerfenster und Schwellen an allen Eingängen in Betracht ziehen, wasserdurchlässige Oberflächenmaterialien verbauen, ausreichend Abflussmöglichkeiten einplanen
  • spätestens vor der nächsten Unwetterwarnung: vorsorglich Wertgegenstände aus dem Keller entfernen

 

Ortsvereinskarte

17.07.2017

Haus & Grund und das Schleswig-Holstein Musik Festival


Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) mit seinen "Musikfesten auf dem Land" gehört schon sei 1989 zu den herausragenden internationalen Kulturereignissen und bieten eine ganz besondere und familienfreundliche Konzertatmosphäre. Auf den schönsten Gutshöfen des Landes können Besucher klassische Musik mit ausgedehnten Picknicks verbinden. Nachwuchskünstler und Stars aus dem Hauptprogramm sorgen für ein imposantes Programm.

Haus & Grund beteiligt sich seit 2015 an dem Festival und präsentiert sich an fünf Wochenenden auf verschiedenen Höfen. Gäste der Veranstaltungen können bei uns am Stand eine kleine Pause einlegen und ihr Glück am Glücksrad versuchen (Es gibt bei Haus & Grund keine Verlierer!), in den "Mein Haus & Grund" Magazinen sowie der Norddeutschen Hausbesitzer Zeitung blättern und sich zu den vielen Vorteilen einer Mitgliedschaft beraten lassen.

Unsere Mitarbeiterinnen vor Ort freuen sich auf Ihren Besuch!

SHMF 2017  SHMF 2017  SHMF 2017
10.07.2017

Aus den Vereinen:

Haus & Grund Mitglieder und die „Seehunde im Schaalsee!“


Zweimal reisten die Mitglieder von Haus & Grund Elmshorn in diesem Jahr an den Schaalsee nach Zarrentin. Während die erste Vereinsausfahrt noch durch Regenwetter begleitet war, erlebten die Teilnehmer der zweiten Ausfahrt am 15. Juni den Sommer in der Region Mecklenburg-Vorpommern von seiner besten Seite.

Das Zisterzienserkloster „Himmelspforte“ im ca. 6.000 einwohnerstarken Zarrentin an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze war das Ziel beider Ausfahrten. Das Kloster des verschlafenen Städtchens liegt direkt am Schaalsee, dem tiefsten norddeutschen Klarwassersee. Trotz der Wassernähe konnten die Nonnen das Klarwasser des Schaalsees nicht als Trinkwasser nutzen. Die Schwestern brauten daraufhin zwischen 1246 und 1552 ihr eigenes „Dünnbier“, das zum täglichen Getränk wurde. Im Hinblick auf die geschichtliche Bedeutung des Klosters verwunderte es keinen, dass in traditionellen Nonnengewändern gekleidete Gästeführerinnen die Mitglieder in und um das Kloster führten und dabei interessante Informationen zum Bauwerk, den damaligen Lebensbedingungen uvm. gaben. Bei dem Rückblick bis ins Mittelalter waren Themen wie Teufelsgeschichten und Hexenverbrennung natürlich ein besonderer Schwerpunkt.

Im Anschluss stärkte sich die Reisegruppe beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Fischhaus, das direkt am Schaalsee liegt. Danach ging es zu Fuß am Flussufer entlang zum Schiffsanleger des elektrisch betriebenen Ausflugsbootes. Rund eine Stunde dauerte die anschließende Schiffstour über den Schaalsee, der mitten in einem Naturschutzgebiet liegt. Der Kapitän erzählte das ein oder andere Seemannsgarn über das Gebiet und beantwortete viele Fragen der Mitglieder. ”Vielleicht sehen wir ja schon bald Seehunde auf dem Schaalsee?”, so der Kapitän. Den Abschluss bildete das Kaffeetrinken in der Kutscherscheune in Groß Zecher. Bei erfrischender Torte und duftendem Kaffee und einem herrlichen Blick auf den schönen Schaalsee klang der Tag für alle aus. Den Mitgliedern und Gästen von Haus & Grund hat diese Tour wieder sehr viel Spaß gemacht und die Teilnehmer freuen sich bereits auf die Touren im kommenden Jahr!

Blog Sommerausfahrt Elmshorn
Copyrigth: heinz feddersen verlag + werbeagentur
04.07.2017

Mietenmonitoring und Wohnungsmarktprognose

Mieten entwickeln sich moderat – Wohnungsmarkt braucht auch Eigenheime

„Die Preisentwicklung der Angebotsmieten ist rückläufig. Von einer Mietenexplosion kann in Schleswig-Holstein keine Rede sein.“ So kommentierte Alexander Blažek, Verbandsvorsitzender von Haus & Grund Schleswig-Holstein, den im Rahmen der gestrigen Wohnungsmarkt-Fachveranstaltung des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration (MILI) in Neumünster vorgestellten Bericht der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH).

Danach seien laut IB.SH die Angebotsmieten im Jahr 2016 um 0,17 Euro auf 7,01 Euro gestiegen. Das seien 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit habe der Anstieg das erste Mal seit 2012 landesweit unter 3 Prozent gelegen. Dieser Preisanstieg sei noch nicht einmal inflationsbereinigt. Regional seien große Unterschiede vorhanden. Während im Hamburger Umland Wohnungen für 8,33 Euro (Pinneberg) und 7,24 Euro (Bad Oldesloe) angeboten würden, könnten Mietinteressenten in Neumünster schon für 5,85 Euro mieten. Kiel (7,24 Euro) und Lübeck (7,21 Euro) würden auf ähnlichem Niveau liegen. Bei Bestandswohnungen würde die mittlere Nettokaltmiete (Median) 6,92 Euro und bei Neubauwohnungen 9,88 Euro betragen.

„Die Mietpreisbremse ist angesichts dieser Zahlen überflüssig,“ schlussfolgerte Blažek. Das Angebot an Wohnraum wachse, weil hierzulande viel gebaut würde. Das trage zur Stabilisierung der Mieten bei. Das Forschungsinstitut empirica halte die Mietpreisbremse für riskant, weil die Neubautätigkeit ausgebremst werde könne. Das alte Landesregierung hatte empirica mit der Wohnungsmarktprognose Schleswig-Holstein 2030 beauftragt, die ebenfalls gestern vorgestellt wurde.

„Wir müssen nicht nur den Mietwohnungsbau, sondern auch die Eigentumsbildung fördern,“ forderte der Verbandschef die neue Landesregierung auf. Das Eigenheim sei nach wie vor die beste Altersversorgung. Jeweils ein Drittel Mietwohnungen, Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser würden laut der Wohnungsmarktprognose benötigt. Bezahlbarer Wohnraum entstünde laut dieses Gutachtens auch durch den sogenannten Sickereffekt, wenn Normalverdienende sich Richtung mittleres – und Gutverdienende im oberen (Neubau-) Segment orientierten. Darüber hinaus sollte das Wohngeld rasch angehoben werden, zitierte Blažek das Forschungsinstitut. Das helfe dann tatsächlich – statt der funktionslosen Mietpreisbremse -, Einkommensschwächere mit bezahlbaren Wohnraum zu versorgen.

Die Gutachten – Mietenmonitoring und Wohnungsmarktprognose – stehen hier zum Download bereit.
19.06.2017

Kujath zum Austausch über Strassenausbaubeiträge beim Zentralverband


Der Verbandsdirektor Hans-Henning Kujath hat sich am 19.06. beim Zentralverband Haus & Grund Deutschland mit Vertretern der anderen Landesverbände über das Thema Strassenausbaubeiträge ausgetauscht. Alle waren sich einig, dass einmalige Bescheide mit zum Teil Kosten über 10.000€ die Eigentümer häufig überraschten und meistens finanziell überforderten. Hier sei der Gesetzgeber gefordert. Kujath berichtete über die Gespräche in Schleswig-Holstein, die er und Blazek mit den Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien geführt hätten. Dadurch sei das Thema in den Wahlkampf mit aufgenommen worden. Als Folge werde es nun den Kommunen freigestellt die Beiträge zu erheben. Kujath befürwortete die Beiträge abzuschaffen und stattdessen die Kosten in die Grundsteuer zu integrieren. Dann wären die Beträge überschaubar und Mieter könnten über die Betriebskosten beteiligt werden.

Kujath
12.06.2017

Aus der Sprechstunde: Ruhezeiten im Garten


Es ist Gartensaison und es fragen vermehrt Mitglieder in den Sprechstunden, wann welche Arbeiten ausgeführt werden dürfen.
Für den Maschinenbetrieb gilt grundsätzlich die 32. Bundeslärmschutzverordnung. In Wohngebieten, Siedlungsgebieten und Erholungsgebieten dürfen Maschinen, welche in der Verordnung aufgeführt sind, grundsätzlich nur an Arbeitstagen zwischen 7:00 Uhr morgens und 20:00 Uhr abends arbeiten. Besonders lärmende Maschinen  - Freischneider, Grastrimmer und Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler dürfen Sie nur zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr sowie 15:00 und 17:00 Uhr benutzen.

Außerdem ist zu beachten, dass in vielen Wohnanlagen die Hausordnung davon abweichenden Regeln aufstellt, auch daran sollten Sie sich wegen der guten Nachbarschaft halten.

Zu empfehlen ist in Nachbarschaften eine Lärmzeit: Wenn alle versuchen z.B. zwischen 11:00 und 13:00 Uhr den Rasen zu mähen, dann können auch alle den Rest des Tages die Ruhe genießen.

Rechtsberatung
24.05.2017

Zentralverbandstag 2017


Der 131. Zentralverbandstag von Haus & Grund Deutschland fand in diesem Jahr am 11. und 12. Mai im Melia Berlin statt. Die Begrüßungsrede hielt Präsident Kai H. Warnecke. Der Medienmanager und FOCUS-Gründer Helmut Markwort setzte sich mit seiner Eröffnungsrede mit der Macht der Medien auseinander – einem spätestens seit den jüngsten US-Präsidentschaftswahlen und mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf hochaktuellen Thema.


Podiumsdiskussion: Störfaktor Mensch - Wohnen in Zeiten des Klimawandels
Nach der aktuellen Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung wird sich das Wohnen zukünftig stark dem Klimaschutz unterordnen müssen. Gebäude werden nicht mehr nur die Bewohner vor den Auswirkungen des Klimas schützen, sondern vielmehr das Klima selbst. Wie kann jedoch ein lebenswerter und bezahlbarer Gebäudebestand mit hohen energetischen Anforderungen an die Gebäudehülle und einem sehr geringen Energiebedarf in Einklang gebracht werden? Wie werden soziale Aspekte wie der demografische Wandel und die zunehmende Altersarmut, private Wünsche von Eigentümern und Mietern sowie baukulturelle, strukturelle oder geografische Voraussetzungen zukünftig berücksichtigt? Über diese und weitere Fragen diskutieren:
  • Uwe Beckmeyer MdB (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, SPD)
  • Dr. Hermann Otto Solms (Vizepräsident des Deutschen Bundestages a.D., FDP)
  • Dr. Kai H. Warnecke (Präsident Haus & Grund Deutschland)
Moderator: Sascha Hingst (Journalist)


Forum Recht: Mietrecht in der kommenden Legislaturperiode
Das Mietrecht wird bei der anstehenden Bundestagswahl ein wichtiges Thema sein. Daher werden wir die möglichen mietrechtlichen Änderungen in der kommenden Legislaturperiode diskutieren. Austauschen werden sich:
  • Ulrich Kelber MdB (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz, SPD)
  • Dr. Jan-Marco Luczak MdB (Mietrechtsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, CDU)
  • Dr. Kai H. Warnecke (Präsident Haus & Grund Deutschland)
Moderator: Professor Dr. Joachim Jahn (Mitglied der Chefredaktion der NJW)


Forum Steuern und Wohnungswirtschaft: Neues zum Baukredit
Die Zinsen für Baukredite sind historisch niedrig. Vielerorts steigen die Immobilienpreise weiter an und es mehren sich Stimmen, die zumindest regionale Gefahren einer Immobilienblase sehen. Sind diese Befürchtungen berechtigt? Und wie sehen Ökonomen die weitere Entwicklung der Hypothekenzinsen? Die Umsetzung von EU-Vorgaben im März 2016 hat zu neuen Regeln für die Vergabe von Immobilienkrediten an Verbraucher geführt, die nun auf dem Prüfstand des Gesetzgebers stehen. Wird es spürbare Verbesserungen geben? Die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung im Bereich der Immobilienkreditvergabe sollen beleuchtet werden. Auf der Bühne diskutieren:
  • Dr. Ralph Henger (IW Köln e.V.)
  • Marc Bluhme (Syndikusrechtsanwalt)
  • Torsten Flomm (Geschäftsführer Grundeigentümer-Verband Hamburg)
  • Sibylle Barent (Referentin Recht und Steuern Haus & Grund Deutschland)
Alexander Wiech (Geschäftsführer Politik und Kommunikation Haus & Grund Deutschland)


Forum Haus & Grund plus: Digitalisierung
Die Digitalisierung macht selbstverständlich auch vor Haus & Grund nicht halt. Das gilt sowohl für die Kommunikation mit der interessierten Öffentlichkeit als auch für die Kommunikation im Verband selbst. Wie suchen Eigentümer im Internet nach einer Lösung für ihr Immobilienproblem? Ist Social Media auch für Vereine interessant? Wenn ja, welche Kanäle insbesondere? Gibt es moderne und bezahlbare Softwarelösungen, um einen Verein digital zu organisieren? Diese und weitere Fragen diskutiert der Arbeitskreis Haus & Grund plus.
Referenten:
  • Gordon Gross (Referent Politik und Kommunikation Haus & Grund Deutschland) - Haus & Grund im Internet – Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?
  • Gerold Happ (Geschäftsführer Immobilien- und Umweltrecht Haus & Grund Deutschland) - Verbandsmanagementsoftware
Moderator: Alexander Wiech (Geschäftsführer Politik und Kommunikation Haus & Grund Deutschland)


Forum Europa: Eine Ausstellung im Europäischen Haus Berlin initiiert vom Europäischen Parlament in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission
Europa liegt im Herzen Berlins! Erleben Sie, wie europäische Politik gestaltet wird und wie Europa im Alltag funktioniert. Nehmen Sie im 360-Grad-Kino Platz und erleben Sie eine Plenarsitzung des Europäischen Parlaments. Sie haben Fragen zu aktuellen europäischen Themen wie zum Beispiel zum Brexit? Gern werden diese von den Mitarbeitern des ERLEBNIS EUROPA beantwortet.


Zu den Bildern.
23.05.2017

Landesverbandstag 2017


Volles Haus in der Halle 400 in Kiel! Rund 700 Teilnehmer aus den Haus & Grund Ortsvereinen wollten sich einen Eindruck von den Vertretern der politischen Parteien verschaffen, die sich im Rahmen der Podiumsdiskussion den Fragen des aus dem Schleswig-Holstein Magazin bekannten Moderators Christopher Scheffelmeier rund um die Immobilie stellten.

Bei den Themenkomplexen Mietpreisbremse, explodierende Baukosten, Steuern und Abgaben (Grunderwerbsteuer, Straßenausbaubeiträge, Grundsteuer), Wohnungsbauförderung und Innere Sicherheit (Einbruchskriminalität) gingen die dafür angesetzten eineinhalb Stunden schnell vorbei. Die Position von Haus & Grund vertrat der Verbandsvorsitzende Alexander Blažek. Zuvor richteten der Vorsitzende des gastgebenden Ortsvereins Haus & Grund Kiel, Götz Bormann, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Dr. Ulf Kämpfer und der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtags, Klaus Schlie, Grußworte an die Teilnehmer. Bormann hob die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Landesverband und das Engagement des Vereins in der Kieler Stadtentwicklung hervor. Kämpfer und Schlie betonten die konstruktive Zusammenarbeit mit Haus & Grund und bedankten sich für das Engagement für das private Grundeigentum. In einer Keynote stimmte der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Dr. Kai Warnecke, die Zuhörer auf die Podiumsdiskussion ein und zeigte anhand von plakativen Beispielen unsinnige Entscheidungen der Politik, zum Beispiel die Einführung von Smart Metern, die nur Geld kosten, aber keinen Strom sparen, auf.

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