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Auszug aus der Pressemitteilung des Verbandsvorsitzenden Jochem Schlotmann vom 08.09.2009.
Die NordBau 2009 biete der hohen Modernisierungsbereitschaft der privaten Grundstückseigentümer eine Vielfalt von Möglichkeiten, ihre Immobilien von der Gebäudehülle bis zur Anlagentechnik weiter energetisch zu verbessern. Dieses umfangreiche Angebot im Norden sollten Eigentümer nicht ungenutzt lassen. Sie sollten sich durch einen Besuch der größten Baumesse im Norden weitere Informationen einholen, so der Vizepräsident von Haus & Grund Deutschland und Vorsitzende des hiesigen Landesverbandes Jochem Schlotmann.
Kritik übte der Verbandsvertreter an der aktuellen Klima- und Förderpolitik in Land, Bund und EU, aber auch an der Wissenschaft.
Eine Energiesparverordnung nach der anderen stelle immer höhere Anforderungen, vor allem an den Gebäudebestand. Es würden Energiesparpotentiale unterstellt, die lediglich zum kleinen Teil oder gar nicht mehr vorhanden seien. Grund hierfür sei, so Schlotmann, dass bei Gebäuden, die vor dem 01.11.1977 erstellt worden seien, Energieverbräuche von 300 bis 400 kWh/m²/p.a. angenommen würden. Das habe eine jetzt erstellte Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen von 5.000 Wohngebäuden mit ca. 20.000 Wohnungen widerlegt. Danach liege der Verbrauch bei Einfamilienhäusern lediglich bei ca. 170 kWh/m²/p.a. und bei Mehrfamilienhäusern bei ca. 150 kWh/m²/p.a. Die alten Häuser sind damit wesentlich besser als ihr Ruf. Eine bundesweite Befragung der Mitglieder von Haus & Grund Deutschland habe ergeben, dass private Eigentümer für Sanierung und Modernisierung ihrer Immobilien ca. 12.000 bis 13.000 Euro jährlich ausgeben.
Die Broschüre „Unsere alten Häuser sind besser als ihr Ruf!“ über die Verbrauchsdatenauswertung von Gebäuden kann gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro einschließlich Versandkosten bei
Haus & Grund Schleswig-Holstein
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