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Haus & Grund zum Klimapakt: Investitionshemmnisse beseitigen!

„Der Klimapakt ist ein Erfolgsmodell.“ Das sagte der Verbandsvorsitzende Jochem Schlotmann von der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Schleswig-Holstein anlässlich der heutigen Klimapaktkonferenz in Kiel wörtlich.

 

„Damit wir das angestrebte Ziel erreichen können, müssen Investitionshemmnisse beseitigt werden,“ forderte der Vorsitzende des 62.000 Mitglieder starken Verbandes weiter. Das sogenannte „Nutzer-Investor-Dilemma“ sei für viele private Immobilieneigentümer eine Hürde, weiter in Energieeinsparung zu investieren. Oftmals seien derartige Investitionen weder für Vermieter noch für selbstnutzende Eigenheimer wirtschaftlich. Bei vermieteten Immobilien profitierten die nutzenden Mieter während die Vermieter lediglich die Kosten zu tragen hätten. Rechtliche Hürden im Mietrecht müssten beseitigt werden, damit sich die Investitionen in den Klimaschutz für beide Seiten lohnten, so Schlotmann weiter. Steuerliche Anreize fehlten derzeit völlig. Ohne diese rechneten sich energetische Modernisierungsmaßnahmen nicht. Die privaten Grundeigentümer seien bereit, ihren Anteil zum Klimaschutz zu leisten. Der Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit dürfe jedoch nicht außer Acht bleiben.

 

Haus & Grund hielte den Klimapakt trotz aller Hemmnisse für den richtigen Weg. Mit Freiwilligkeit erreiche man am Meisten. Dies hätten die privaten Grundeigentümer bereits unter Beweis gestellt, wie die in der Broschüre „Unsere alten Häusen sind besser als ihr Ruf“ von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen veröffentlichten Ergebnisse zeigten. Gesetzliche Zwangsmaßnahmen erzeugten Widerstand und seien damit kontraproduktiv, so Schlotmann abschließend.

 

Pressekontakt: Alexander Blazek

Nr. 2/2010

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