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Pressemitteilung vom 12.08.2010
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Tipp für Bauherren: Baufortschritt regelmäßig dokumentieren

Mängel rechtzeitig erkennen

 

Bauherren sollten die einzelnen Schritte ihres Bauprojekts regelmäßig dokumentieren. Das rät die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland. Nur so ließen sich Mängel vermeiden oder später nachweisen. „Da bei Baumaßnahmen verschiedene Arbeiten aufeinander aufbauen und zum Beispiel die Fliesen den Estrich verdecken oder die Elektroinstallation in der Trockenbauwand verschwindet, ist die fotografische Dokumentation der einzelnen Bauzustände wichtig“, erklärt Haus & Grund-Bauexpertin Bettina Allewelt.

 

Ein Bauzeitenplan gebe Hinweise, wann ein genauer Blick auf den Baufortschritt notwendig sei. Expertin Allewelt rät Bauherren, sich eng mit dem Architekten abzustimmen, der die Baustelle kontrolliert und zusätzlich auf Hinweise des Bauherrn reagieren kann. Falls der Architekt die Mangelvermutung des Bauherrn bestätige, zeige er den Firmen den Mangel schriftlich an und verlange dessen Beseitigung.

 

Wenn ein fertiggestellter Fliesenbelag reiße, könne dies verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel ein unsachgemäß hergestellter Unterboden, die Verwendung falscher Kleber oder mangelhaftes Fliesenmaterial. Im Bereich der Außenbauteile sei die ordnungsgemäße Dämmung und Dichtung besonders wichtig. „Durch eine Dämmung, die Lücken aufweist, entstehen Energieverluste und vielfach auch Feuchtigkeitsschäden. An den ungedämmten Stellen ist die Oberflächentemperatur innen zu gering oder die Kondensation erfolgt im Außenbauteil. In der Folge bildet sich Schimmel“, erläutert Allewelt. Häufige Ausführungsmängel beträfen Folien, die luftdicht verklebt sein sollen, jedoch an Rohrleitungen, die sie durchdringen, nicht richtig angeschlossen seien.

 

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