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Baupreise steigen, Hauspreise fallen
Der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude ist im vierten Quartal 2008 um 3,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist in allen Teilbereichen Erhöhungen. Starke Preiserhöhungen gab es in den Bereichen Stahlbauarbeiten (+8,4 %) und bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+5,8 %). Die letzten verfügbaren Daten des Preisindexes für bestehende Wohngebäude aus dem Jahr 2007 zeigen im Gegensatz dazu einen weiterhin anhaltenden Preisverfall für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen. Im Vergleich zum Jahr 2006 betrug der Wertverlust 2,1 %. Verglichen mit dem Wert eines Wohngebäudes im Jahr 2000 beträgt der Wertverlust 5 %. Dies geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.
Das teure Nass
Im Bundesdurchschnitt hat ein Zwei-
Personen-Haushalt im Jahr 2007 bei einem Wasserverbrauch von 80 m3 von seinem Versorgungsunternehmen eine Rechnung über 229,50 Euro für die Abwasserentsorgung erhalten. Dies sind 4,33 Euro oder 1,9 % mehr als im Jahr 2006. Die höchsten Abwasserrechnungen fielen dabei in
Brandenburg (352,84 Euro) und Sachsen-Anhalt (351,28 Euro) an. Der Bezug von 80 Kubikmetern Trinkwasser schlug im Jahr 2007 bei dem gleichen Haushalt mit durchschnittlich 189,56 Euro zu Buche. Dies sind 1,64 Euro oder 0,9 % mehr als im Jahr 2006. Die höchsten Trinkwasserrechnungen fielen dabei in Thüringen (275,28 Euro) und Sachsen (270,56 Euro) an.
Wunsch nach eigenen vier Wänden immer noch aktuell
Daten des Statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass zwei Drittel der Haushalte der Einkommensklasse von 2.600 - 3.600 Euro netto in den eigenen vier Wänden wohnen. Bei Haus hal ten mit einem Einkommen bis zu 900 Euro netto im Monat ist die Quote am geringsten. Einer Umfrage der LBS zufolge wünschen sich vier von fünf der 18- bis 34-Jährigen in Deutschland das eigene Haus.
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