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Förderprogramme praxisnäher
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat zum 1. April 2009 ihre Förderprogramme neu strukturiert und an die Erfordernisse der Praxis angepasst. Wer einzelne Teile seiner Immobilie energetisch sanieren möchte, kann dafür Fördermittel beantragen. Kombinationen einzelner Maßnahmen werden ebenso unterstützt. Bisher waren die KfW-Programme auf Komplettsanierungen ausgelegt. Grundsätzlich geschieht die Förderung der KfW über zinsverbilligte Kredite, gefördert werden neuerdings auch Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung. Sind energetische Sanierungsmaßnahmen vollständig eigenfinanziert, besteht auch die Möglichkeit, die Förderung als Zuschuss zu erhalten. Wird eine weitreichende energetische Sanierung durchgeführt, so gewährt die KfW die Streichung eines Teiles der Darlehensschuld.
Heizen mit Erdgas beliebt
Fast jede zweite Wohnung in Deutschland wird mit Erdgas beheizt. Der Anteil der mit Gas beheizten Woh nungen hat somit seit Anfang der 90er Jahre von nicht einmal einem Drittel auf aktuell 48,3 % zugenommen. Gleichzeitig erhöhte sich die Marktdurchdringung von Fernheizungen: Jede achte Wohnung wird auf diese Weise geheizt. Dahingegen nahm der Anteil von Heizöl und Strom ab. Auch die Verbreitung der weithin als „schmutzig“ geltenden Kohle hat
weiter abgenommen. Nur noch drei Prozent aller Wohnungen sind auf diesen Energieträger angewiesen. Dies teilt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit.
Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch
Auch im Jahr 2008 hat sich der Anteil erneuerbarer Energien bei der Erzeugung von Strom und Wärme erhöht. Dahingegen ging die Erzeugung von Biokraftstoffen um rund 20 Prozent zurück, so dass der Gesamtanteil am Energieendverbrauch bei 9,6 % konstant blieb. Besonders verbreitet ist bereits der Bezug von Öko-Strom, dessen Anteil an der Strom versorgung im Jahr 2008 um 0,8 Prozentpunkte auf 15,3 % anstieg.
Dies teilte der Bundesverband Erneuerbare Energien mit.
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