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Haus & Grund Report 1/2009
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Strompreis:
Neuer Preisschub trotz Preisverfall

Nach Angaben des Verbraucherportals Verivox erhöhen 60 Stromanbieter ihre Preise zum April und Mai um durchschnittlich sieben Prozent. 71 Euro mehr zahlt ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Vergleich zum Mai 2008.

 

Die Stromversorger kaufen den Strom an der Leipziger Energiebörse European Energy Exchange. Seit Oktober 2008 fällt der Strompreis dort kontinuierlich. Betrug der Preis pro Megawattstunde Strom im vergangenen Herbst zeitweise 150 Euro, so lag er Anfang April 2009 unter 50 Euro. Die Endverbraucher profitieren von diesem Preisverfall bislang nicht. Dies verhindert vor allem der mangelnde Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt, der nach wie vor von vier Produzenten dominiert wird. Die Oligopolstruktur schlägt sich dann auch auf der prinzipiell liberalisierten Vertriebsseite nieder. Einen funktionierenden Wettbewerb gibt es auch dort nur eingeschränkt. Ein weiterer Preistreiber auf dem Strommarkt ist der Staat: 41 Prozent des Endverbraucherpreises besteht aus Steuern und Abgaben. Die Mehrwertsteuer, die Stromsteuer und die Konzessions abgaben an

die Gemeinden sind darunter die größten Blöcke. Seit 1998, dem Start der Liberalisierung des Strommarktes, hat sich der Anteil der Steuern und Abgaben am Strompreis fast verdoppelt.

Weitere Themen in dieser Ausgabe

Holzweg Contracting

Kein Beitrag zum Klimaschutz
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Renovieren mit ermäßigter Mehrwer...

Positiver Beschäftigungseffekt
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Klimaschutz:

EU verschärft Gebäude-Richtlinie
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Grundsteuererlass:

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Kurz notiert

Vermieter stellen zweitgrößte Gruppe der Steuerpflichtigen

Mehr als fünf Millionen Steuerpflichtige erzielen Mieteinkünfte. Das sind 13 % aller Steuerpflichtigen. Damit stellen die Vermieter neben den Arbeitnehmern mit Abstand die größte Gruppe der Steuerpflichtigen dar. Das ergibt die Auswertung der aktuellen Einkommensteuerstatistik des Statistischen Bundesamtes. Zum Vergleich: etwa 580.000 Steuer-

pflichtige haben land- und forstwirtschaftliche Einkünfte und 2,8 Mio. Steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen.

 

Lebenserwartung steigt weiter

Nach neuesten Berechnungen beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Jungen 76,9 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,3 Jahre. Dies entspricht einem Anstieg der Lebenserwartung von 0,3 Jahren für Jungen und 0,2 Jahren für Mädchen im Vergleich zu den Berechnungen des Jah res 2006. Auch für ältere Menschen ist die Lebenserwartung weiter angestiegen. Die Lebenserwartung von 60-jährigen Männern

beläuft sich auf weitere 20,7 Jahre gegenüber 20,6 Jahre zum Zeitpunkt der letzten Berechnung. 60-jährige Frauen können statistisch gesehen mit weiteren 24,6 Lebensjahren rechnen, zuvor waren es durchschnittlich 24,5 Jahre. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt.

 

Anstieg der Wohnnebenkosten

Die Wohnnebenkosten sind im Jahr 2008 deutlich stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Während der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Verbraucherpreisindex um 2,6 % stieg, stiegen die Nebenkosten um 7,6 % an. Verursacht wurde dieser Anstieg vor allem durch die Preissteigerungen bei den flüssigen Brennstoffen und bei Gas. Heizöl verteuerte sich im Jahresdurchschnitt um 32,4 %. Die Steigerung der Nettokaltmieten betrug dagegen im Jahr 2008 nur

1,3 %. Dies teilte das Institut

für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen mit.

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